Wegen fortschreitender Arthrose
hatte ich Tag und Nacht Schmerzen und konnte kaum
noch 100 m am Stück gehen.
Im Sommer 2004 war ich dann zum ersten Mal zur
Kur in Gastein. Nach nur sieben Heilstollen-Einfahrten
war ich völlig beschwerdefrei - das erste
Mal seit 10 Jahren. Ich schlafe nachts wieder
durch und kann ohne Probleme zu Fuß marschieren.
Die Schmerzfreiheit hat monatelang angehalten.
Ich komme garantiert wieder.
Bei Wirbelsäulenerkrankungen und
Arthrosen entwickelt sich häufig ein Teufelskreis
aus Schmerz, Muskelverspannung, Bewegungseinschränkung,
Schonhaltung und nachfolgender Schmerzverstärkung.
Mit Hilfe der Radonthermalbehandlung gelingt
eine anhaltende Schmerzlinderung und Muskelentspannung.
Doppelblind-kontrollierte wissenschaftliche Studien
haben dies bewiesen. Bewegungstherapie im Wasser und
Sporttherapie verbessern die Haltung und die Beweglichkeit,
stärken die Muskulatur und die allgemeine Fitness.
Bei der Behandlung von leichten bis mittelschweren Krankheitsbildern
empfiehlt sich eine thermalbadorientierte Therapie.
Bei schweren Arthrosen und Wirbelsäulenbeschwerden
lohnt der Einsatz der Gasteiner Heilstollentherapie.
Fibromyalgie
Jörg Blum, 64 Jahre,
Oldenburg, Deutschland
"In meinem Leben habe ich schon viele Kuren
und Therapien mitgemacht. Nur eine hat wirklich
geholfen.
Durch die Gasteiner Heilstollentherapie bin ich
trotz Fibromyalgie monatelang absolut schmerzfrei.
Es gibt nichts besseres!"
Pilotstudie untermauert
Wirkung der Heilstollen-Therapie bei Fibromyalgie.
Den Betroffenen tut buchstäblich
alles weh. Das Fibromyalgie-Syndrom, auch
als Weichteilrheuma bekannt, bezeichnet eine chronische,
nicht entzündliche Erkrankung des Bewegungsapparates.
Die Schmerzen sind nur eines von zahlreichen weiteren
Symptomen wie Erschöpfung, Schlafstörungen
oder Verdauungsproblemen. "Man weiß nicht
mehr, wo der Anfang und wo das Ende ist. Der Leidensdruck
der Betroffenen ist enorm", umreißt Univ.-Prof.
Dr. Winfried Graninger, Präsident der Österreichischen
Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation
das Krankheitsbild.
Bisherige Therapie unzureichend
So schwer die Erkrankung zu diagnostizieren
ist, so schwierig ist sie zu behandeln. Herkömmliche
Schmerzmittel und Antirheumatika wirken meist nicht.
Mit aufwändigen Programmen versucht man zu erreichen,
dass Fibromyalgie-Patienten mit ihrer Erkrankung besser
umzugehen lernen, sich mehr bewegen, sich entspannen
- aber eine längerfristige Schmerzlinderung konnte
bisher kein Programm erreichen.
Mit der Heilstollen-Therapie lässt sich dieser
Teufelskreis durchbrechen. Das bestätigt auch die
aktuelle Studie. Mittlerweile sind in der laufenden
Dokumentation rund 70 Fragebögen ausgewertet. Die
Ergebnisse sind völlig
klar: Reduktion der Schmerzen, Verringerung des Erschöpfungszustandes,
Medikamenteneinsparung!
Vier Monate nach der Kur hält dieser Zustand bei
circa 80 Prozent der Befragten noch immer an. Im Einzelfall
ist sogar eine völlige Schmerzfreiheit noch nach
mehreren Monaten gegeben.
"Wir arbeiten mit der Kombination aus Hyperthermie
und Radonaufnahme über Lunge und Haut. Das führt
einerseits zu einer Verringerung des Schmerzboten-stoffes
Substanz P. Außerdem kommt es zu einer Erhöhung
der Beta-Endorphine und der Serotonin-Stoffwechsel wird
positiv beeinflusst", sagt Heilstollen-Chefärztin
Dr. Gudrun Lind-Albrecht.
Morbus Bechterew
Reinhard Dralle
Ich hielt es vorher nicht für möglich,
aber nach der Stollenkur war ich für 9 Monate
schmerzfrei.
Ich brauchte keine Schmerzmittel mit den unangenehmen
Nebenwirkungen.
Komme garantiert wieder!
Bei der Spondylitis ankylosans (M. Bechterew) stehen
als Folge der Entzündung an Wirbelsäule -
evtl. auch an Sehnen und Gelenken - Schmerzen, Schonhaltung
und Bewegungseinschränkung im Vordergrund. Einsteifungsprozesse
in Fehlhaltung drohen.
Medikamentöse Schmerztherapie ist oft nicht zu
umgehen und ist unter Umständen mit entsprechenden
Risiken verbunden. Die Leistungsfähigkeit und die
Lebensqualität sind bedroht.
Die Gasteiner Heilstollentherapie führt nachweislich
zu lang anhaltender Schmerzlinderung und Medikamenten-Einsparung
(bis zu 1 Jahr). Die körpereigenen Heilkräfte
werden auf Ebene der Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems)
aktiviert. Dadurch wird die chronische Entzündung
gebremst. Auf der Schmerzlinderung baut die gezielte
Bewegungs-, Atem- und Sporttherapie auf. Die ärztliche
Ernährungsberatung zeigt weitere, alternative Wege
der Entzündungshemmung und der Osteoporosevorbeugung
auf.
Die Wirkung der ersten Heilstollen-Kur
war für mich phänomenal. Ich hatte zuerst
eher stärkere Schmerzen. Dann nach einem
halben Jahr, ich hatte eigentlich schon gar nicht
mehr daran geglaubt, bekam ich enorme Schmerzen,
die aber schon bald darauf weniger wurden. Es
wurde täglich besser und ich hatte dann ein
halbes Jahr lang absolut keine Beschwerden mehr.
Bei der zweiten Kur war es ähnlich. Allerdings
konnte ich die Medikamente nicht ganz absetzen.
Und jetzt beim 3. Mal habe ich schon nach wenigen
Einfahrten auf die Medikamente verzichten können.
Die chronische Polyarthritis kann durch
entzündlichen Befall mehrerer bzw. vieler Gelenke
zu starken chronischen Schmerzen und fortschreitender
Gelenkzerstörung mit Instabilität einerseits
und Einsteifung andererseits führen. Die Lebensqualität
wird massiv eingeschränkt. Medikamentöse Dauertherapie
ist oft nicht zu umgehen und ist unter Umständen
mit entsprechenden Risiken verbunden.
Durch Einsatz der Radonthermal-Behandlung
wird nachweislich eine lang anhaltende Schmerzlinderung
mit Einsparung an Schmerzmitteln erreicht. Die körpereigenen
Kräfte zur Entzündungshemmung und Immunregulierung
werden nachgewiesenermaßen (auf Zytokin-Ebene)
aktiviert. Die auf dieser Schmerzlinderung aufbauende
Bewegungstherapie verbessert die Gelenkführung
und -Beweglichkeit. Die Rapsübungen vermindern
Schwellungen durch lymphdrainage-ähnliche Mikromassage
der Hände mit gleichzeitigem praktiziertem Gelenkschutz.
Letzterer wird durch ergotherapeutische Instruktionen
vertieft. Die ärztliche Ernährungsberatung
zeigt weitere, alternative Wege der Entzündungshemmung
und der Osteoporosevorbeugung auf.
Bei eher schwacher Konstitution empfiehlt
sich ein höherer Anteil von Radon-Bädertherapie.
Bei guter Konstitution einerseits und bei ausgeprägtem
Gelenkbefall andererseits empfiehlt sich die Gasteiner
Heilstollentherapie. (Ein akuter Schub mit hoher Entzündungsaktivität
erfordert besondere Vorsicht hinsichtlich der Wärmetherapie.)
Chronische Sarkoidose (M.Boeck)
Gerlinde Ravensberger, 66
Jahre, Deutschland
Nach jahrelangen Rückfällen
zufällig auf den Heilstollen gestoßen
konnte ich schon nach der 1. Einfahrt das Kortison
absetzen. Früher fast bewegungsunfähig
gehe ich seit der 3. Kur wieder in die Berge zum
Wandern. Der Husten durch den Befall der Lunge
ist auch weg. Ich komme seitdem jährlich
zur Kur und es geht mir gut.
Bei der chronischen Sarkoidose (M.Boeck)
können je nach Verlauf Lunge, Bewegungsapparat
und auch die Haut stärker betroffen sein.
Alle 3 Bereiche werden über die Heilstollentherapie
positiv beeinflusst. Insbesondere wenn Schmerz einerseits
und Störung des Immunsystems andererseits im Zentrum
stehen, ist die Gasteiner Heilstollentherapie indiziert
und ihre Wirkung auch wissenschaftlich nachgewiesen.
Eine Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers
auf der Ebene der Zytokine bewirkt, dass das Immunsystem
zurück ins Gleichgewicht kommt. Die chronischen
Entzündungsprozesse werden gehemmt. Eine Verminderung
des Medikamentenverbrauches ist für Schmerzmittel
nachgewiesen (bis zu 1 Jahr anhaltend) und für
Cortison realistisch zu erwarten. Daher ist der Einsatz
der Gasteiner Heilstollentherapie bei M. Boeck in der
chronischen Verlaufsform medizinisch sinnvoll und von
betroffenen Patienten auch wiederholt mit gutem Erfolg
durchgeführt worden.
Wirbelsäulensyndrome
Helmut Mühlberger, 53 Jahre, Mühlbach a. Hochkönig, Österreich
Schon nach der dritten Einfahrt habe ich die Medikamente abgesetzt! Die Schmerzen sind deutlich weniger geworden. Die Bewegungsabläufe haben sich normalisiert.
Und jetzt geh´ ich sogar noch ins Fitneßstudio und trainiere dort ohne Schmerzen. Seit der ersten Heilstollen-Therapie in Gastein fühle ich mich wie ein neuer Mensch.
Beim Wirbelsäulen-Syndromen (Halswirbelsäulen-Syndrom / Lendenwirbelsäulen-Syndrom) finden sich haltungs- und bewegungsabhängige Schmerzen, die durch degenerative Veränderungen, aber auch durch Fehlstellungen und Fehlhaltungen und anhaltende Überlastungen mit Störungen der Balance im Muskel-,Sehnen- und Bandapparat ausgelöst werden.
Durch die Radontherapie ist eine deutliche Beschwerdelinderung bei Wirbelsäulen-Syndromen zu erwarten. Diese Erwartung bestätigt sich einerseits in den langjährigen Erfahrungen.
Eine placebokontrollierte Doppelblindstudie hat den Effekt der Radontherapie bei degenerativen Wirbelsäulenbeschwerden aber auch wissenschaftlich nachgewiesen. Die Schmerzlinderung hat dabei über Monate angehalten.
Auf Grund der wissenschaftlichen Untersuchungen und
therapeutischen Erfahrungen sind Wirbelsäulen-Syndrome
als eine sinnvolle Indikation für die Radontherapie
anzusehen.